Wohungseigentumsgesetz

Das Wohnungseigentumsgesetz wurde 1951 gegründet. Es war bis dato der Besitz nicht gesetzlich festgelegt, denn das bürgerliche Gesetz umfasste diesen Bereich nicht.



Das Wohnungseigentumsgesetz ist gesetzlich geregelt


Das Wohnungseigentumsgesetz ist in Deutschland bundesweit geregelt. Es besteht seit 1951. Im Falle einer formellen Teilung, regelt das Wohnungseigentumsgesetz, wie das Grundstück oder das Eigentum geteilt werden. Hierzu zählen auch Gebäude und einzelne Wohnungen. Aber auch Grundstücke, die nicht bebaut sind, und somit einen Rohzustand aufweisen, fallen in das Wohnungseigentumsgesetz. Da das bürgerliche Recht kein Eigentum in diesem Sinne kennt, wurde es notwendig, dass auch dieser Bereich gesetzlich gesichert wird. Das bürgerliche Recht kennt zwar das Recht auf Wohnen, aber eine Teilung, im Falle eines Todesfalles z. B., ist im bürgerlichen Recht nicht verankert. Deswegen wurde das bürgerliche Recht als sehr unflexibel bezeichnet. Um das Wohnungseigentumsgesetz zu fixieren, wurde das bürgerliche Recht verlassen und ein eigener juristischer Bereich eröffnet. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Nachfrage nach einer genauen Regelung immer dringender. Immerhin wollten die Menschen, die auf der Suche nach Wohnraum waren, bei diesem auch mit ihren Einlagen beteiligt werden konnten. Das Wohnungseigentumsgesetz regelt unterschiedliche Bereiche besonders ab.

• Die Begründung des Wohnungseigentums
• Die Gemeinschaft des Wohnungseigentums
• Die Verwaltung des Wohnungseigentums
• Verfahrensvorschriften im Bezug auf das Wohnungseigentum

Das Eigentumsrecht wird seit einer Novellierung, die 2007 stattgefunden hat, in drei Teilbereiche eingeteilt. Hier gibt es nun das Sondereigentum, das Wohnungseigentum und das gemeinschaftliche Eigentum. Mit der Einführung des Wohnungseigentumsgesetzes wurde für viele Menschen dieser Bereich ein wenig klarer und auch durchsichtiger. Davor waren die Streitigkeiten des Eigentums immer sehr fadenscheinig geregelt. Die richterlichen Urteile vor dem Wohnungseigentumsgesetz basierten nicht auf gesetzlichen Grundlagen und konnten demnach auch individuell ausgelegt werden.

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